Siedlungsabfall und Verwertung

Definition:

Siedlungsabfall umfasst alle Abfälle aus Haushaltungen sowie andere Abfälle, die aufgrund ihrer Beschaffenheit oder Zusammensetzungen den Abfällen aus Haushaltungen ähnlich sind oder wie diese entsorgt werden können. Er wird in Kilogramm je Einwohner und Jahr erfasst. Zu den erfassten Teilfraktionen gehören Hausmüll, Sperrmüll, Papier, Pappe, Kartonagen (PPK), Behälterglas, Leichtverpackungen sowie Bioabfall.
Zum Teil handelt es sich um Wertstoffe, welche wiederaufbereitet werden können. Aus dem Quotienten aus den Summen der Wertstofffraktionen zum Gesamtsiedlungsabfall ergibt sich die Verwertungsrate in Prozent.
Ein sinkendes Abfallaufkommen sowie eine steigende Verwertungsrate zeigen geringeren Ressourcenverbrauch und damit weniger Eingriffe in das Umweltschutzgut Boden an.

Umweltzustand und Entwicklung:

Das Abfallaufkommen konnte bis Mitte der 2000er Jahre stetig verringert werden. Allerdings stagniert dieser Trend. Durch steigenden Konsum und trotz sinkender Einwohnerzahlen bleibt die Abfallmenge pro Kopf bei etwa 390 kg stabil. Die Verwertungsrate entwickelt sich seit Jahren positiv. Auch wenn sich der Effekt inzwischen verlangsamt, ist er doch immer noch deutlich erkennbar.

Diagramm und Tabelle:

 

Diagramm Abfallaufkommen 2013

 

Jahr
Siedlungsabfall [kg/EW]
Verwertungsrate [%]
1998
453
38,4
1999
447
41,9
2000
426
43,9
2001
416
46,3
2002
416
47,5
2003
397
47,4
2004
404
47,9
2005
396
48,8
2006
397
48,7
2007
380
51,0
2008 369 50,8
2009 386 51,3
2010 381 51,4
2011 388 51,9
2012 379 52,5
2013 399 53,1

 Quelle: Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie

 

 

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