Erholungsflächen

Definition:

Erholungsflächen werden als unbebaute Flächen innerhalb der Oberzentren verstädterter Räume verstanden. Verstädterte Räume sind definiert als „Zusammenfassung von Regionen mit Oberzentren größer als 100 000 Einwohner oder einer Bevölkerungsdichte größer als 150 Einwohner/km² bei einer Mindestdichte von 100 Einwohnern/km²" (LIKI-Newsletter Nr.4 2005).
Demnach werden für Thüringen die Erholungsflächen in Erfurt, Jena und Gera erfasst. Sie werden als Anteil an der Siedlungs- und Verkehrsfläche dargestellt.

Umweltzustand und Entwicklung:

Der Umfang an Erholungsflächen nimmt stetig zu und kann als Trend interpretiert werden, ein weiterer Anstieg ist wahrscheinlich.
Die Zunahme der Erholungsflächen hat eine positive Wirkung auf den Boden, die Grundwasserentstehung, die Durchgrünung der verstädterten Räume, damit die biologische Vielfalt und nicht zuletzt auf die menschliche Gesundheit. Aus letzterem Aspekt heraus werden seit 2014 auch bebaute Flächen, die der Erholung dienen, zu den Erholungsflächen hinzugerechnet. Dadurch ist die Erholungsfläche mit den Vorjahren nur bedingt vergleichbar.

Diagramm und Tabelle:

 

Diagramm Erholungsflächen 2014

 

Jahr Erholungsflächen [%]
1998 8,78
1999 9,05
2000 9,02
2001 9,05
2002 9,10
2003 9,10
2004 9,20
2005 9,13
2006 9,07
2007 9,20
2008 9,30
2009 9,49
2010 10,09
2011 10,20
2012 10,11
2013 10,39
2014* 12,33

 Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik
 * Daten vorläufig