Energieproduktivität

Definition:

Die Energieproduktivität berechnet sich aus dem Quotienten aus Bruttoinlandsprodukt und Primärenergieverbrauch (Gesamtheit aller für die Deckung des inländischen Energiebedarfs zur Verfügung stehenden Energieträger).
Je mehr volkswirtschaftliche Leistung (BIP) aus einer Einheit eingesetzter Primärenergie „produziert“ werden kann, umso effizienter geht die Volkswirtschaft mit der Ressource Energie um.

Umweltzustand und Entwicklung:

Die Energieproduktivität hat sich von 1991 bis 1997 mehr als verdoppelt und bewegt sich seitdem mit leichten Schwankungen auf diesem Niveau. Damit wurde das Ziel der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Energieproduktivität zwischen 1990 und 2020 zu verdoppeln bereits vorzeitig erreicht.

Diagramm und Tabelle:

 

Diagramm Energieproduktivität bis 2011

 

Jahr Energieproduktivität [Mio. EUR/PJ] Energieproduktivität [1991=100]
1998 161,0 211,9
1999 165,0 216,6
2000 170,5 223,2
2001 166,3 219,5
2002 158,0 208,4
2003 157,5 203,4
2004 161,2 209,2
2005 184,9 208,6
2006 186,1 213,5
2007 197,0 227,4
2008 198,2 219,6
2009 195,3 210,4
2010 182,4 211,9
2011 199,0 229,5

Quelle: Länderarbeitskreis Energiebilanzen  -  Stand: 30.04.2014