Besuch der EU Kommissarin Frau Prof. Dr. Danuta Hübner

Besuch der Kommissarin für Europäische Regionalpolitik, Frau Prof. Dr. Danuta Hübner, am
6. November 2008 in Thüringen

Anlässlich ihres Besuches in Thüringen informierte sich die EU-Kommissarin für Regionalpolitik, Prof. Dr. Danuta Hübner, über die Förderung von Projekten aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Sie sieht Thüringen als Vorbild für andere europäische Regionen. "Die lange Tradition von innovativen kleinen und mittleren Unternehmen wird von den Thüringern perfekt genutzt - das hat mich sehr beeindruckt", sagte die aus Polen stammende EU-Kommissarin in Jena. Gemeinsam mit Ministerpräsident Dieter Althaus und Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz hatte sie verschiedene von der EU geförderte Projekte in Thüringen besucht. Dazu gehören

• das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik,
• das Institut für Photonische Technologien,
• die Asphericon GmbH,
• die Bauhaus-Universität in Weimar.
 

Besuch Prof. Dr. Hübner

Prof. Tünnermann stellte die Strategie des Optik-Cluster CoOPTICS vor. „Optik ist eine Kernkompetenz der Thüringer Wirtschaft, die seit Jahren Innovationen, Wachstum und Beschäftigung generiert“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz. Mit der gezielten Förderung werden wichtige Projekte zur Technologieentwicklung in der Thüringer optischen Industrie angestoßen. Das Leitziel von CoOPTICS besteht darin, die Optik-Region Jena als Innovationsmotor für optische Technologien in Europa auszubauen und die Maßstäbe in der Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich mitzubestimmen. Es beteiligen sich rund 250 Akteure der Wirtschaft, der Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen der Region.

Besuch Prof. Dr. Hübner

Ministerpräsident Dieter Althaus bezeichnete die Förderung des Clusters als entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung Thüringens. In Jena ist es gelungen, eine gute Verbindung zwischen Lehre, Forschung, Wirtschaft und Politik aufzubauen.
Ministerpräsident Althaus (CDU) sprach sich für eine Anschlussregelung bei der EU-Regionalförderung aus. Diese wurde von Frau Prof. Dr. Hübner für Thüringen und die neuen Bundesländer nach Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2013 zugesagt.

Besuch Prof. Dr. Hübner

Auch Wirtschaftsminister Reinholz (CDU) hob die Bedeutung der Mittel aus dem EU-Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) für Thüringen hervor: "Ohne EFRE wären viele Projekte nicht möglich gewesen", sagte er. Von 2000 bis 2006 waren insgesamt 1,57 Milliarden Euro aus dem EFRE nach Thüringen geflossen. Für den Zeitraum von 2007 bis 2013 werden es 1,47 Milliarden Euro sein.