Bad-Salzungen Marktplatz

Projektdaten

Projektnummer: 9161-0002/2012
Projektlaufzeit: 14.12.2010-31.12.2013
Gesamtinvestitionssumme: 2.759.527 EUR
EFRE-Beteiligung: 1.692.199 EUR

Neugestaltung Marktplatz Bad Salzungen

Die Stadt Bad Salzungen zählt zu den ältesten Heilbädern Deutschlands. Die Kurstadt bietet mit dem jahrtausende alten Solevorkommen, sauerstoffreicher Luft, einem reizmilden Bioklima und ihrem kurörtlichen Flair Erholungs- und Heilsuchenden beste Voraussetzungen für einen wohltuenden Aufenthalt. Im Januar 2009 wurde der Stadt der Titel „Staatlich anerkanntes Sole-Heilbad“ verliehen.

Auf der Basis der Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Bad Salzungen wurden Schwerpunkte der städtebaulichen Neuordnung und Aufwertung festgelegt. Die nachhaltige Weiterentwicklung der Stadt als staatlich anerkanntes Sole-Heilbad ist dabei das Kernziel. In weitaus höherem Maß als andere Städte wird eine Kurstadt nach ihren Aufenthalts- und Gestaltqualitäten beurteilt. Der Gesamteindruck ist dabei von besonderer Bedeutung. Bad Salzungen kann bereits in weiten Teilen der Innenstadt die hohen Erwartungen der Besucher erfüllen.

Neugestaltung Marktplatz Bad Salzungen

Die Entwicklung der historischen Innenstadt hat Priorität und soll als Wirtschaftsstandort für Dienstleistungen und den gehobenen Einzelhandel sowie Gastronomie, Kultur-, Bildungs-, Freizeit- und Erholungsfunktionen weiter aufgewertet werden, um die Konkurrenzfähigkeit der Stadt Bad Salzungen zu fördern.

Neugestaltung Marktplatz Bad Salzungen

Der Marktplatz im Zentrum der Stadt, in unmittelbarer Nähe zum Burgsee gelegen, ist ein wichtiges integratives Element des städtebaulichen und freiräumlichen Kontexts aus Altstadt, Burgsee und Kuranlagen. Die Begrenzung des Gebietes erfolgte an den Nahtstellen der schon sanierten Stadtbodenoberflächen Friedrich-Eckardt-Straße, Michaelisstraße, Entleich und Uferpromenade. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzungsinteressen soll die historische Altstadt angemessen in differenzierender Weise durch Neugestaltungselemente aufgewertet werden. Teil der Aufgabe ist die Berücksichtigung der Verkehrserschließung mit Unterbringung des ruhenden Verkehrs sowie die besondere Berücksichtigung der Funktionen für Fußgänger, Marktgeschehen, Stadtfest u. ä.