Streetart-Galerie am Inselcampus

Der neue Hochschulcampus des Friedrich-Schiller-Universität Jena ist um eine Kunstaktion bereichert worden.

Mitten im Zentrum von Jena entsteht gerade ein neuer Hochschulcampus für die Uni Jena. In Rahmen des Mammutprojekts, dessen Grundsteinlegung am 7. September 2020 stattfand, werden zurzeit drei große Neubauten mit modernen Gebäudestrukturen errichtet. Künftig sollen die dezentralen, bisher in der ganzen Stadt verteilten, universitären Einrichtungen hier, gleich neben dem Universitätshauptgebäude, ihre neuen Domizile haben.

 

Bauherr des Hochschulbauvorhabens, dessen Gesamtvolumen rd. 190 Millionen Euro beträgt, ist der Freistaat Thüringen. Die Gebäude der Fakultät für Mathematik und Informatik sowie das Rechenzentrum werden dabei mit rd. 84 Millionen Euro im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) aus Mitteln der Europäischen Union kofinanziert.

Eines der Planungsziele war, den Campus organisch mit dem Stadtkern verschmelzen zu lassen und durch die entstehenden grünen Freiflächen und geschützten Höfe mitten im Stadtzentrum einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu schaffen. Ein weiteres Ziel bestand darin, einen Grad an Energieeffizienz für die Gebäude zu erreichen, der durch die Nutzung erneuerbarer Energien noch unterhalb der Normen der Energiesparverordnung liegen.

 

Über Pfingsten fand eine Graffiti-Aktion am Bauzaun auf dem Jenaer Inselplatz statt, an der rund 50 junge, kreative Leute teilnahmen. Bei dem Event, das gemeinsam vom Freistaat Thüringen und der Stadt Jena organisiert worden, entstand eine einzigartige Streetart-Galerie, die sich über einige hundert Meter erstreckte. Neben faszinierenden, atemberaubend kreativen Graffitis und 50 Unterschriften, trägt der Zaun jetzt den Appell „Freiräume erhalten“. Die Aktion hat eines ohne Frage geschafft – die bunte, künstlerische Vielfalt auf dem Zaun bringt ohne Zweifel jetzt schon Leichtigkeit und Lebendigkeit in die Stadt!

Projektbeispiel
Projektbeispiel
Projektbeispiel
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