Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena/TLBV (Bauausführung)

Bezeichnung des Vorhabens
2020 HSB 0024
Zusammenfassung des Vorhabens
Schaffung eines Hochschulcampus für die FSU Jena - Großprojekt Neubau Campus am Inselplatz
Beginn des Vorhabens
20.04.2016
Ende des Vorhabens
31.12.2023
Gesamtbetrag der förderfähigen Ausgaben des Vorhabens
104.755.375,00
Unions-Kofinanzierungssatz pro Prioritätsachse
80 %
Postleitzahl des Vorhabens
07743
Land
Deutschland
Bezeichnung der Interventionskategorie
058 - Forschungs- und Innovationsinfrastruktur (öffentlich)

Großprojekt Campus Inselplatz Jena

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), die größte Hochschule des Freistaats, erhält einen neuen Campus auf dem Inselplatz. In den hier entstehenden Neubauten gleich neben dem Universitätshauptgebäude werden künftig das Institut für Psychologie, das Rechenzentrum, die Fakultät für Mathematik und Informatik, eine Teilbibliothek der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) "Naturwissenschaften und Vorklinikum" und auch eine Cafeteria untergebracht sein. Direkt neben dem Rechenzentrum wird ein neues Parkhaus von der Stadt Jena errichtet, um die Parksituation zu entspannen.

 

Um das größte Hochschulbauvorhaben Thüringens zu verwirklichen, wird eine langjährige Baulücke geschlossen. Bei der Planung des neuen Campus wurde größter Wert darauf gelegt, dass sich die Neubauten auf harmonische Weise ins Stadtbild einfügen. Durch die Zentralisierung der universitären Einrichtungen auf dem neuen Campusgelände entsteht eine exzellente Infrastruktur, die sich durch kurze Wege und großzügige, barrierefreie Freiflächen auszeichnet, Raum für Begegnungen und wissenschaftlichen Austausch bietet und so für verbesserte Lern- und Lehrbedingungen sorgt.

 

Darüber hinaus soll die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich unterhalb der Normen der Energiesparverordnung liegen. Um ein derart hohes Maß an Energieeffizienz zu erzielen, sollen zum einen Synergien genutzt werden, und zum anderen soll neben der Energiegewinnung über Photovoltaikanlagen und Erdwärmesonden, die Abwärme aus dem Rechenzentrum in allen Teilobjekten genutzt werden.

 

Das Bauvorhaben ist ein wichtiger Schritt für die Friedrich-Schiller-Universität, die als eine der bundesweit führenden Hochschulen gilt, um die Attraktivität des Hochschul- und Wissenschaftsstandorts Jena weiter zu steigern. Die ausgezeichneten Bedingungen für Forschung und Lehre nach Abschluss der Bauarbeiten sollen dafür sorgen, dass die Universität in Zukunft zu den Top 20 der deutschen Hochschulen gehört. So entsteht ein lebendiger Campus im Zentrum der Stadt, der künftig Wissenschaftler und Studenten aus aller Welt anziehen und Jena zu einem internationalen Zentrum für Innovation und Forschung machen wird.

Das Gesamtvolumen des Vorhabens beträgt 188 Millionen Euro, wovon rd. 84 Mio. € aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert werden.

Das Großprojekt Campus Inselplatz Jena wurde von der Europäischen Kommission als besonders innovativ eingestuft. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie überreichte die zuständige EU-Kommissarin Frau Corina Crețu die Genehmigungen des Großvorhabens an Herrn Volker Kurz, Leiter der Verwaltungs- und Bescheinigungsbehörde EFRE im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.

Weiterführende Informationen enthält die Präsentation:

Vortrag als PDF

Sehen Sie sich hier den Beitrag zur Grundsteinlegung Campus Inselplatz Jena an.

 

Sehen Sie sich hier den Beitrag zur Streetart-Galerie am Inselcampus an.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.uni-jena.de/Campus_Inselplatz

Feierliche Übergabe der Genehmigung für das Großprojekt Campus Inselplatz